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(Hot Sport Seepark) |
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How to survive Niederhaweimar
Das Wasser hatte über 20° C, die Sonne sollte die ganze Woche lachen und Zeit will schließlich sinnvoll verschwendet werden. Also nix wie raus aus Wiesbaden und ab nach Marburg zum langen Wakeweekend! Garant für eine gelungene Wakeweek ist dabei in jedem Falle die Anreise mit möglichst vielen Autos, drei Wagen für drei Personen hielten wir in diesem Falle für ausreichend. Der Zeltaufbau verlief prinzipiell ganz reibungslos, schön das Zelt fixieren, und dabei versuchen mit dem Zeltboden ganze Ameisenhaufen auszulöschen. Glückwunsch an die Wal-Mart Zeltbauer, denn es bleibt auch bei Regen trocken (meistens jedenfalls, wenn’s nicht gerade das Mädchen-Zelt ist). Neben dem Boardsport drehte sich beim langen Wakeweekend nahezu alles um den Betrieb des heiligen Grilles. Dieser eignet sich neben dem bekannten „Abends Würstchen grillen“ auch zum Zubereiten des Frühstücks mit Rührei und Co. Und wenn die Eroberung der Nacht nicht bis zum Frühstück bleiben wollten, half man sich eben mit Mädchen aus der Dose, in diesem Falle war’s die FHM. Abends setzen wir zur spektakulären Eroberung des berüchtigten Marburgistans an, entschlossen uns dann aber nach einem Blitzbesuch auf der Gothik-Party im Kult, unsere Blumenshorts wieder gen See zu bewegen. War aber nicht schlimm, erkennen konnte uns ja eh keiner, dank der grandiosen Brillentarnung. Nur die Tatsache, dass keine Ampel grün werden wollte, behinderte zeitweise ein flüssiges Vorankommen. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank lieber Nico für die nächtliche Bade- und Tanzeinlage! Die Tage würden eingenommen von sinnlosen Herumhängen, zwischendurch auf dem See herumdümpeln und ab und an mal eine OP am Badestrand. Diese reichen von der Entfernung von Holzscheiben (im Volksmund auch „gemeiner Splitter“ genannt) hin bis zur Hauttransplantation („Mo, mir fehlt ein Stück Fußzeh, könntest du mal schauen?“). Zur Bewältigung dieses anstrengenden Tagespensums ist es wichtig, sich zwischendurch ausreichende Ruhepausen zu können. Wer sagt denn, dass ein Boardbag nur für Boards da sein soll? Nach dem etwas orientierungslosen ersten Abend war am zweiten Abend „Berrits Pool Party“ im Rahmenprogramm. Getränke waren unter Einsatz des eigenen Lebens aus dem heimischen Pool zu fischen, dann schnell zu vernichten. Bereits zu diesem Zeitpunkt kündigten sich diverse nächtliche Verwicklungen an, die aber dank der Verschwiegenheit am See niemals gänzlich der Öffentlichkeit preisgegeben werden. Den nächsten Sonnentag verbrachte man dann mit dem Zerstören der Leinen (Henning, du ungekrönter Kater-Fahrer-Gott), einem kleinen Schläfchen, dem Verkleiden als Wasserskijupp und vielleicht einem kleinen Schläfchen, immer unterbrochen von wichtigen Durchsagen: „Henning bitte zum Anfängerkurs“ oder auch „Rutschen mit Berrit noch 10 Minuten geöffnet“. Machte sich mal wieder Erschöpfung breit, hatte man ja Gott sei Dank immer die Möglichkeit, ein kleines Schläfchen zu machen…. Bleibt nur noch zu sagen dass es schön geworden ist! To be continued, hoffen wir es mal, und zwar in nicht allzu ferner Zeit…. Cheers.
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Autor: best
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Artikel
vom 09.07.2003, 16:57 Uhr
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