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Tischtennis: (Homberger Turnerschaft 1862 e.V)
 
Frust in Homberg

3B Berlin Tischtennis und der TuS Bad Driburg haben im zehnten Durchgang der Damen-Bundesliga wichtige Siege eingefahren. Das Hauptstadt-Team verdrängte durch ein 6:4 beim TSV Betzingen die Gastgeber aus den Playoff-Plätzen, und Bad Driburg schöpft im Kampf um den Klassenerhalt durch den ersten Saisonsieg mit 6:2 beim Abstiegsrivalen Homberger TS neue Hoffnung.
Unterdessen feierte das Spitzenduo mit Tabellenführer und Meister Müllermilch Langweid und Verfolger TV Busenbach beim MTV Tostedt standesgemäß erfolgreiche Generalproben für ihr bevorstehendes Gipfeltreffen: 24 Stunden nach Busenbachs 6:2 im Norden siegte der Titelverteidiger beim MTV mit 6:3. Vizemeister FSV Kroppach liegt nach dem völlig ungefährdeten 6:0 beim Schlusslicht DJK TuS Holsterhausen, das nach Bad Driburgs Erfolg in Homberg als einziges Team noch sieglos ist, wie Busenbach weiterhin nur einen Punkt hinter dem Spitzenreiter.
Im Lager der Berlinerinnen fiel die Freude über den richtungsweisenden Erfolg nach dem tödlichen Unfall des Lebensgefährten ihrer Mannschafts-Kollegin Irina Palina äußerst gedämpft aus. "Alle haben sich gesagt, dass wir jetzt für Irina spielen, dieses schlimme Ereignis hat uns wirklich noch mehr zusammengeschweißt. Wirklich an Tischtennis denken mag bei uns momentan niemand", beschrieb 3B-Manager Rainer Lotsch die Stimmung in seinem Team. Ungeachtet aller Trauer sieht Lotsch die Weichen für sein Team nach dem Erfolg in Betzingen gestellt: "In Richtung Playoffs müsste für uns jetzt alles geklärt sein, zumal wir gegen alle Konkurrenten in der Rückrunde Heimrecht haben." Den größten Anteil am Sieg hatten Christina Fischer und Veronika Pavlovitch an den Nummern drei und vier mit jeweils zwei Siegen. Lotsch: "Wir haben eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt, bei der uns das untere Paarkreuz das Spiel gewonnen hat, und so muss es auch einmnal sein."
Auch Betzingens Manager Gerald Horner hat die Playoff-Teilnahme nunmehr abgeschrieben: "Mit viel Glück wäre für uns vielleicht ein Punkt drin gewesen, aber insgesamt geht das Ergebnis in Ordnung. Wir hatten ja ohnehin nur eine Außenseiter-Chance. Für uns geht es in der Rückrunde nur noch um Platz fünf, Rang vier ist realistisch kein Ziel." Dennoch ziehen die Reutlingerinnen nach Abschluss ihrer Vorrundenspiele eine positive Bilanz. Horner: "Wir haben zehn Punkte, und unsere Spitzenspielerin Ding Yaping ist in 16 Spielen ungeschlagen geblieben. Wir sind mit der bisherigen Saison sehr zufrieden."
Hombergs Manager Volker Koch lenkte sich unterdessen mit dem Besuch des Kino-Hits "Das Wunder von Bern" vom Frust der Niederlage gegen Bad Driburg ab: "Ich wollte endlich mal wieder einen Sieg sehen", meinte Koch in einem Anflug von Sarkasmus und erläuterte seine Gemütslage: "Die Niederlage ist für uns recht ärgerlich. Von drei Spielen im fünften Satz haben wir nur eines gewonnen, obwohl Kristin Silbereisen gegen Xu Jie Matchball und Tatjana Mancic gegen Irene Ivanova hoch geführt hatte. Wir müssen auch einmal diese Spiele gewinnen, dann stehen wir ganz anders da." Zunächst allerdings ist die Wirklichkeit ein Abstiegsplatz, doch aufgeben wollen die Hessen längst noch nicht: Koch: "In der Rückrunde kann vieles anders laufen, und deswegen ist für uns noch alles drin."
Wieder voll im Geschäft ist dagegen Bad Driburg: "Wenn wir nächste Woche auch gegen Holsterhausen gewinnen, haben wir drei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz", rechnete TuS-Manager Franz-Josef Lingens vor. Sein Team habe tatsächlich Glück gehabt, "es hätte statt 4:2 für uns auch 2:4 stehen können". Für Lingens ausschlaggebend war eine geschlossene Mannschaftsleistung mit Punkten durch alle Spielerinnen: "Wir haben unser Ziel in Homberg erreicht und sind sehr erleichtert, weil der Klassenerhalt für uns schwieriger zu erreichen ist als erwartet." Ganz andere Sorgen hatte Langweids Spieler-Trainerin Csilla Batorfi nach dem "Pflichtsieg" ohne die pausierende Mihaela Steff in Tostedt. "Wir haben alle drei verlorenen Spiele im fünften Satz abgegeben, das ist ein bisschen ärgerlich und sollte nächste Woche gegen Busenbach schon besser laufen", monierte die Ungarin auch eigene Unzulänglichkeiten und kündigte die Ausmerzung der Schwächen für das Top-Spiel an: "Wir werden daran arbeiten."
Dagegen sah Busenbachs Manager Roland Haug in Tostedt außer einer "standesgemäßen und guten Generalprobe" einen Lichtblick in seinem Team: "Unsere Zhu Fang kommt offenbar rechtzeitig für das Spiel in Langweid in Schwung. Ihr 3:0 gegen Gao Lin war ihr erster überzeugender Auftritt im TVB-Trikot." Für Tostedts Manager Udo Bade haderte nach den einkalkulierten Heimniederlagen lediglich mit den Umständen. "Tatjana Logatzkaja hatte große Schmerzen an der Hand und konnte manche Bewegungen gar nicht durchführen. Gegen Busenbach ging es bei ihr noch mit Salben, aber gegen Langweid gar nicht mehr, so dass wir ihre Spiele kampflos verloren geben mussten. Mit ihr wäre ja vielleicht doch sogar ein 5:5 drin gewesen. Wenn man aber berücksichtigt, dass ihr Ausfall für die Mannschaft eine große Belastung war, haben sich unsere Spielerinnen ordentlich verkauft und eine gute Leistung gezeigt."
Schon eine durchschnittliche Vorstellung genügte Kroppach in Holsterhausen zur "Höchststrafe" für die Gastgeberinnen. "Für uns ist es so gelaufen wie erhofft und geplant, auch mit dem Einsatz von Yichun Zimmermann. Es ist tatsächlich wie im Vorfeld dargestellt, dass ein deutlicher Klassenunterschied zwischen beiden Mannschaften besteht", resümierte FSV-Vorsitzender Rainer Gerasch. Sein Holsterhausener Kollege Hans-Willi Frohn unterstrich die Einschätzung und bezeichnete den Unterschied sogar als "Welten, die uns trennen". Deswegen fiel seine Analyse der Begegnung auch nüchtern und gar nicht niedergeschlagen aus: "Mit viel, viel Glück hätten wir vielleicht ein Doppel gewinnen können, aber die Einzel und ihre klaren Ergebnisse sprechen schon eine eindeutige Sprache."


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Autor: rove
Artikel vom 27.10.2003, 22:34 Uhr
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