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| Tennis:
(Marburger Tennisclub 1912 e.V.) |
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Überragender Markus Dickhardt ringt Philipp Marx nieder
Den Klassenerhalt so gut wie sicher in der Tasche trafen die ersatzgeschwächten Marburger beim Heimspiel am Samstag auf den TC Olympia Lorsch, deren Spieler aber nicht alle den olympischen Gedanken vom fairen Umgang miteinander verinnerlicht hatten. Im Spitzeneinzel des Tages zwischen Markus Dickhardt und Philipp Marx war das Spiel im zweiten Satz auf des Messers Schneide als der zum Matchgewinn aufschlagende Philipp Marx, immerhin Nummer 35 der Deutschen Rangliste, nach einem fesselnden Ballwechsel den Passierball Dickhardts ausgab, obwohl ersichtlich war, dass dieser noch die Linie gekratzt haben musste. Der Oberschiedsrichter wurde zum Platz beordert, um festzustellen was jeder außer Marx gesehen hatte. Die gerechte Strafe war dann ein 6:0 im dritten Satz zum 6:7, 7:6 6:0 für den an diesem Tag phantastisch aufspielenden Wahl-Kalifornier. Den zweiten Punkt im Einzel erzielte Timo Schmidt mit einem 6:1 und 6:1 über den jüngsten der Maiberger-Brüder Christian. Nah dran an einer Überraschung war Marian Junglaß, der sich als adäquater Ersatz für den auf Hochzeitsreise befindlichen Sascha Ferber herausstellte. Leider musste er aber dem Routinier Alexander Rauch zweimal im Tie-Break den Vortritt lassen. Das 4:2 aus den Einzeln bauten die Südhessen dann zu einem sicheren 6:3 in den Doppeln aus. Traurig waren die Marburger über das Ergebnis allerdings nicht, denn es machte die Teilnahme an der Hessenliga für 2005 amtlich, da die Konkurrenz ebenfalls patzte.
Mit dem guten Gefühl im Bauch ein weiteres Jahr in Hessens höchster Liga antreten zu dürfen, begab man sich am Sonntag zum letzten Kräftemessen der Saison nach Kelkheim. Die Überraschungsmannschaft der Saison belegte als Aufsteiger Platz drei der Tabelle und war somit favorisiert. Die erste Einzelrunde brachte auch eine 2:1 Führung für die Hausherren, da nur der sehr beständig punktende Timo Schmidt auf Marburger Seite erfolgreich war mit einem 6:3 und 6:4 über Tim Speer. Doch Tim Grüber und Peter Kreutzfeldt glichen zum 3:3 nach zwei glatten Siegen aus. Ein überragend auftretender Peter Kreutzfeldt im Doppel an der Seite von Markus Dickhardt stellte dann den 5:4 Auswärtssieg und gelungenen Saisonausklang für die Lahnstädter her, nachdem schon Grüber und Schmidt in ihrem Match kurzen Prozeß gemacht hatten. Für den sympathischen Dänen Kreutzfeldt, der an seiner University of Valdosta liebevoll Prince of Denmark genannt wird, heißt es dann auch im nächsten Jahr wieder genügend Danisch Dynamite mit nach Marburg zur Hessenliga zu bringen, in der mit den Aufsteigern TC BW Bensheim 1895 und TC Rüsselsheim ausgesprochen starke Teams das Niveau heben werden.
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 22.08.2004, 17:27 Uhr
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