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| Basketball:
(BC Marburg e.V. - Blue Dolphins) |
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Pokal: Marburg Dritter
Wasserburg. Durch eine katastrophale Trefferquote im Halbfinale verbauten sich die Marburger Mädels den Einzug ins Pokalfinale. Mit einer deutlichen Steigerung verdienten sie sich einen Tag später zum zweiten Mal nach 2002 den dritten Platz im Deutschen Pokalwettbewerb, den Gastgeber Wasserburg zum ersten mal gewann.
"Mit einer Trefferquote von 27 Prozent ist es schwer zu gewinnen", brachte Marburgs Trainer Hans Brauer die Ursache der 58:46-Niederlage seines Teams im Halbfinale des Pokals auf den Punkt.
Die Möglichkeit, ins Pokalfinale einzuziehen, war groß, denn Marburgs variable Verteidigung hatte die TSV-Centerinnen (Guyton, Biro, Oberpaul) im Griff. Wasserburg-Coach Hans Brei war mit nur 14 Punkten durch seine großen Spielerinnen alles andere als zufrieden.
Nach verschlafenem Beginn schien der BC wie in der Vorwoche im letzten Spiel der Bundesliga-Hauptrunde überrollt zu werden und lag nach fünf Minuten mit 2:14 zurück, weil der Meister immer wieder von den Außenpositionen traf. Marburg kämpfte sich zur Halbzeit auf 24:31 heran und hatte Pech, dass ein Dreierversuch von Tini Ishaque mit der Pausensirene wieder aus dem Ring sprang.
Nach 25 Minuten war der Rückstand beim 32:33 fast aufgeholt. Doch der BC vergab reihenweise aussichtsreiche Wurf-Chancen, blieb von der 26. bis zur 33. Minute ohne Punkterfolg, während Wasserburg durch drei Fastbreaks in Folge auf 45:34 davonzog.
Das Schiedsrichtergespann Morgner/ Schrauzer ließ in der defensiv geprägten Partie einige Härten zu und erkannte drei Minuten vor Schluss einen Dreier von Sandra Carroll zum 50:38 an, der aus Marburger Sicht erst nach dem 24-Sekunden-Angriffslimit die Hand der Wasserburger Spielerin verlassen hatte.
Die Gastgeberinnen ließen sich danach nicht von der Marburger Ganzfeld-Pressdefensive beeindrucken, brachten den Vorsprung über die Zeit und zogen vor rund 1000 Zuschauern in heimischer Halle in das Pokalfinale ein.
Marburg: Anitics 12 Punkte, Mendiola 11, Ishaque 10 (4 Assists), Weber 9 (10 Rebounds), Keil 2, Özen 2, Bellovai, Zdunek; Brauer, Skrzypczak (n.e.). Feldwürfe 27% (16 von 59), Freiw 88% (14/16), Rebounds 37 (def 24, off 13), Ballverluste 18, -gewinne 6.
Wasserburg: Breitreiner 14 / 1 Dreier, Carroll 10/2, Biro 10, Munck 9, Pop 8 (6 Ass., 4 Steals), Guyton 4 (16 Reb.), Sattler 3/1, Oberpaul, Schönau. Feldw 38% (22/58), Freiw 53% (8/15), Reb 43 (d 31, o 12), BV 20, BG 9.
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1. Halbfinale: BG Göttingen - TV Saarlouis 68:74 n.V. (61:61)
Viertel: 19:12, 23:20, 11:20, 8:9. Verl.: 7:13
Göttingen: Ernest 15 (12 Reb.), Sakova 14, Austmann 10/1, Goltze 9/1, Kerns 8 (5 Ass.), Danckert 6, Ruhl 6, Seefeld. Feldw 42% (30/71), Freiw 67% (6/9), Reb 31 (d 23, o 8), BV 15, BG 7.
Saarlouis: Csipko 18/3, Zberch 18/2 (3 Blocks), Garner 11 (14 Reb., 3 Ass.), Schönecker 9/1, Flesland 8 (3 Steals),
Poloniyova 8, Dziurdzia 2. Feldw 40% (21/52), Freiw 74% (26/35), Reb 43 (d 32, o 11), BV 19, BG 7.
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Nach der Halbfinal-Niederlage endete das Top-Four-Turnier um den deutschen Basketball-Pokal für die Marburgerinnen versöhnlich. In einem hart umkämpften Spiel sicherten sie sich mit einem 82:78 gegen die BG '74 Göttingen die Bronzemedaille.
Für Marburgs Daniela Zdunek war für den Erfolg das mannschaftlich geschlossene Zusammenspiel verantwortlich: "Jede Spielerin, die aufs Feld ging, hat nur für das Team gespielt", lobte die 23-Jährige ihre
Kolleginnen.
Selbst eine verkorkste Anfangsphase brachte den Tabellendritten der Bundesliga nicht aus dem Konzept. Mit 20:7 war Göttingen nach acht Minuten bereits enteilt, weil bei den Marburgerinnen wie im Halbfinale das Wurfpech an den Fingern klebte.
Doch die BC-Frauen verloren nicht die Geduld, spielten konsequent ihre Angriffe aus und wurden belohnt. Mit hohem Tempo und klar vorgetragenen Angriffen überrannten sie den Gegner förmlich: 33:11 hieß die Bilanz der nächsten zehn Minuten. Besonders Alexandra Keil und Gioconda Mendiola zählten in dieser Phase zu den Aktivposten. Yvonne Weber und Tini Ishaque schlossen sicher ab.
Mit 46:36 ging es in die Pause. Die 35 Marburger Fans, die sich des in dreifacher Stärke angetretenen lautstarken Göttinger Anhangs erwehren mussten, blickten mit Kopfschütteln auf die Anzeigetafel, hatten genau diese 46 Punkte doch dort im Halbfinale erst am Ende für ihr Team zu Buche gestanden. Kein Wunder, denn der BC zeichnete sich jetzt auch durch eine Trefferquote von 55 Prozent aus, während Göttingen Mitte des zweiten Viertels vier Minuten ohne Punkte geblieben war.
Nach dem Seitenwechsel versuchte Göttingen alles, um die Partie zu drehen, erhöhte den Druck und kam schließlich in der 29. Minute bis auf 53:54 heran. Doch der BC spielte geduldig weiter und lag fünf Minuten später wieder mit zehn Zählern in Front (68:58).
Göttingens Co-Trainer Reza Safaie sah den Grund für die verpasste Chance seines Teams, das Spiel in dieser Phase zu drehen, in der Unerfahrenheit seiner Schützlinge: "Wir verfügen eben nicht über solch gestandene Spielerinnen wie Weber oder Ishaque."
Daniela Zdunek hingegen hatte - auch als der Gegner immer wieder herankam - "nie daran gezweifelt, dass das Spiel gewonnen wird. Schließlich haben wir mit den zwei Siegen gegen die BG aus der Punktrunde Selbstvertrauen getankt." In der Schlussphase wurde es noch einmal spannend: 45 Sekunden vor Ende hatte die BG auf 76:79 verkürzt, doch Marburg verwandelte seine Freiwürfe sicher.
Marburg: Ishaque 20 / 1 Dreier, Weber 19 (7 Rebounds, 3 Blocks), Mendiola 18, Anitics 8 (4 Assists), Keil 7, Bellovai 5, Zdunek 3/1, Özen 2 (4 Steals); Brauer, Skrzypczak (n.e.). Feldw 53% (31/59), Freiw 82% (18/22), Reb 29 (d 18, o 11), BV 16, BG 8.
Göttingen: Ernest 26 (14 Rebounds), Austmann 20/2,
Kerns 10/1 (3 Steals), Sakova 9/1 (5 Assists), Danckert 8, Beck 5/1, Bode, Fiedler, Goltze. Feldw 43% (26/60), Freiw 80% (20/25), Reb 31 (d 21, 0 10), BV 15, BG 8.
SR: Morgner / Kindervater
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Der TSV Wasserburg holte sich nach einem 78:65 (43:30) über Saarlouis erstmals den Pokal. Die Oberbayerinnen wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und holten nach der
Deutschen Meisterschaft im vorigen Jahr einen weiteren Titel an den Inn.
Der Grundstein zum Pokalsieg wurde durch ein furioses erstes Viertel gelegt. Die ehemalige Marburgerin Katja Munck war vor 1 200 Zuschauern mit 19 Punkten beste Werferin für Wasserburg. Die Rumänin Diana Pop (Wasserburg) wurde zur besten Spielerin des Turniers gewählt.
Viertel: 27:13, 16:17, 18:22, 17:13
Wasserburg: Munck 19/3 (4 Ass.), Guyton 16 (11 Reb., 3 Steals), Biro 16 (10 Reb.), Pop 13/3 (10 Ass.), Breitreiner 8 (3 Ass.), Carroll 3/1, Sattler 3/1, Oberpaul. Feldw 50% (34/68), Freiw 25% (2/8), Reb 37 (d 22, o 15), BV 13, BG 11.
Saarlouis: Csipko 20/5, Zberch 17/4, Flesland 14/2, Garner 6 (10 Reb., 3 Steals), Poloniyova 5 (6 Ass.), Schönecker 3/1, Dziurdzia, Delbé. Feldw 48% (23/48), Freiw 50% (7/14), Reb 26 (d 20, o 6), BV 16, BG 7.
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Pokalfinalist TV Saarlouis ist am Osterwochenende Gegner des BC Marburg im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft, das nach dem Modus "Best of 3" ausgetragen wird.
1.Spiel: Oster-Samstag, 26.03., 20 Uhr in Marburg (Kl.Gaßmann-Halle)
2.Spiel: Oster-Montag, 28.03., 16 Uhr in Saarlouis
(Kreissporthalle, Zeughausstr.)
falls nötig, 3.Spiel: Samstag, 02.04., 20 Uhr in Marburg (Kl.Gaßmann-Halle)
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Autor: marc
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Artikel
vom 21.03.2005, 22:08 Uhr
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