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| Basketball:
(BC Marburg e.V. - Blue Dolphins) |
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Marburg im Halbfinale 0:1 hinten
Wasserburg. Im ersten Halbfinale um die deutsche Basketball-Meisterschaft der Frauen wurde der TSV Wasserburg seiner Favoritenrolle gerecht. Vor 800 Zuschauern setzte sich der amtierende Deutsche Meister und Pokalsieger am Samstagabend in eigener Halle gegen den BC Marburg mit 77:69 durch, der 30. Heimsieg in Serie seit Januar 2004.
Die Marburgerinnen müssen nun am kommenden Freitag um 20 Uhr ihr Heimspiel gewinnen, um ein drittes und entscheidendes Spiel am folgenden Sonntag in Wasserburg zu erzwingen.
„Habt Vertrauen in die eigenen Stärken“, hatte BC-Trainer Hans Brauer seinen Schützlingen mit auf den Weg gegeben, um im dritten Anlauf endlich die Badria-Halle als Sieger zu verlassen. Doch davon war zumindest in der ersten Hälfte nichts zu sehen. Wie schon in Ligaspiel und Pokalhalbfinale kamen die Marburgerinnen in Oberbayern zunächst überhaupt nicht ins Spiel. Mit 7:17 ging das erste Viertel verloren, wobei Marburg nur ein einziger Korberfolg aus dem Spiel heraus glückte. Der Wasserburger Korb war wie vernagelt, zudem leisteten sich die Gäste zu viele Ballverluste. Allein die gute Reboundarbeit hielt den BC halbwegs im Spiel. Das Vorhaben, keine einfachen Dreipunkte-Würfe zuzulassen, hatte bereits jetzt schon nicht funktioniert: dreimal hatte der TSV bisher getroffen.
Bis zur Pause blieb das Marburger Spiel verkrampft, das Team ließ sich im Angriff immer wieder zu überhasteten Aktionen hinreißen, die der TSV zu Fastbreaks nutzte. Von der eigenen Abschlussschwäche verunsichert (vor dem Seitenwechsel lag die Feldtreffer-Quote bei unterirdischen 29 Prozent, Wasserburg traf 45 Prozent), verlor der BC auch in der Abwehr immer wieder den Überblick. „Die Kommunikation hat einfach nicht gestimmt“, bekannte Hicran Özen. So setzte TSV Spielmacherin Diana Pop ihre frei stehenden Mitspielerinnen immer wieder glänzend in Szene und avancierte „nebenbei“ noch zur Topscorerin des Abends. Zudem gewann der TSV nun auch im Rebound die Oberhand und erhöhte bis zum Seitenwechsel auf 39:24.
Die Pausenansprache des BC-Trainers („Es wurde etwas lauter.“) schien zunächst zu fruchten. Eine aggressive Verteidigung provozierte beim Gegner nun Ballverluste und der BC verkürzte auf 30:41 (23.Minute). Doch die Hoffnung auf eine erfolgreiche Aufholjagd unterband der Gastgeber immer wieder mit wichtigen Dreiern und zog bis zur 30. Minute sogar 59:38 davon.
In den Schlussminuten des letzten Viertels setzten die Marburgerinnen wenigstens noch ein Ausrufungszeichen. Dank aggressiver Defense und sicherer Würfe von Außen wurde dieser Durchgang mit 31:16 gewonnen und das Ergebnis erträglich gestaltet.
War die Badria-Halle nicht ausverkauft, hoffen die BC-Verantwortlichen für Freitag auf ein „volles Haus“.
Das Inn-Städtchen scheint BC-Coach Brauer indes gut zu gefallen, denn er will „alles dafür tun, um auch noch ein viertes Mal nach Wasserburg fahren zu dürfen.“
Wasserburg: Pop 20 Punkte / 3 Dreier (10 Assists, 4 Steals), Munck 16/2, Guyton 12 (12 Rebounds, 4 Steals), Breitreiner 10/2, Biro 7, Carroll, Sattler je 5/1, Oberpaul 2, Schönau. Feldwürfe 44% (28 von 63), Freiw 92% (12/13), Reb. 43 (def 30, off 13), Ballverluste 24, -gewinne 12.
Marburg: Ishaque 15/1 (3 Steals), Anitics 13/1, Weber 13 (9 Reb.), Özen 9/1, Mendiola 8/2, Bellovai 5, Zdunek 4, Keil 2; Brauer, Koop, Schön, Severdija (alle n.e.). Feldw 39% (24/62), Freiw 73% (16/22), Reb 26 (d 18, o 8), BV 17, BG 10.
SR: Dr.Brand / Lottermoser
In der zweiten Halbfinal-Paarung schlug die BG Dorsten zu Hause NB Oberhausen mit 70:63.
Kompletter Spieltag und weitere Infos: http://www.dbbl.de/index1.asp?s=spiel&liga=1&plan=3&saison=5&tab=0
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Autor: marc
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Artikel
vom 11.04.2005, 16:22 Uhr
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