Die Vereinssportseiten für Marburg [weitere Städte]
Als Startseite festlegenZu Favoriten hinzufügen
Suchen:
Top-Sportarten
Home
American Football
Basketball
Boxen
Fußball
Golf
Hockey
Rugby
Schwimmen
Squash
Tanzen
Tennis
Tischtennis
Volleyball
Wakeboarden
Extrarubriken
Trendsport
Fitness
Sport & Medizin
Prävention
Lokalsportarten
Ballsport
Kampfsport
Kugelsport
Leichtathletik
Luftsport
Reitsport
Tanzsport
Turnen
Wassersport
Wintersport
Weitere
Infos & Service
Vereinsanmeldung
Redaktionszugang
Newsletter
Gewinnspiel
Nachrichtenticker
Banner
Welt-der-Decken.de - Hochwertige Bettdecken, Bettwäsche und mehr!
Rugby: (Uni Marburg/RUM Damenrugby)
 
Marburger Rugby Frauen erneut Deutscher Hochschulmeister

Am vergangenen Wochenende traten die Frauen der Marburger Rugbymannschaft den Weg nach Jena zur Deutschen Meisterschaft für Hochschulen an. Nachdem die Mannschaft der Rugby Union Marburg am Wochenende zuvor bei der Deutschen Meisterschaft im siebener Rugby einen achtbaren sechsten Platz erkämpft hatte, waren die Ambitionen nun an diesem Wochenende ein wenig größer, da man doch als amtierender Hochschulmeister nach Jena reiste.
Da die Mannschaft von Trainer Hans Niggemann in den letzten Monaten eine hohe Anzahl neuer Spielerinnen zu verzeichnen hatte, war es möglich gleich zwei Teams ins Rennen zu schicken.
Die Mannschaft von Marburg I konnte sich in der Vorrunde klar und wie erwartet gegen die Mannschaften aus Freiburg/Heidelberg und Dresden durchsetzen und für die Zwischenrunde qualifizieren. Wesentlich überraschender war der bravouröse Auftakt des zweiten Marburger Teams. Unterstützt von zwei erfahrenen Spielerinnen, die nach längerer Pause erst vor kurzem wieder zur Mannschaft gestoßen waren und einer Spielerin des befreundeten Münchner RFC, konnte sich die ansonsten fast nur aus Anfängerinnen, die teilweise bei diesen Hochschulmeisterschaften ihre ersten Erfahrungen auf dem Rugbyplatz sammelten, bestehende Mannschaft gegen die Spielgemeinschaften von Bremen/Braunschweig und Gießen Mainz deutlich durchsetzen. Trotz der abschließenden Niederlage gegen Jena war damit die Qualifikation für die Zwischenrunde geschafft worden.
Nachdem sich die Mannschaft von Marburg I noch am ersten Turniertag im Zwischenrundenspiel gegen Münster, trotz eines frühen Rückstandes und der Verletzung einer wichtigen Spielerin behaupten konnte, wurden die Abendstunden dafür genutzt die vielen kleinen Blessuren zu behandeln. Dank des neuen Sponsors, der Pelikan Apotheken Giessen, konnten am zweiten Turniertag fast alle Spielerinnen erneut ins Geschehen eingreifen.
In der Zwischenrunde musste das junge Team von Marburg II dann zunächst eine Niederlage gegen den späteren Finalisten Potsdam einstecken konnte sich aber aufgrund einer phänomenalen kämpferischen Leistung und einem Versuch in letzter Sekunde gegen Dresden durchsetzten und zog damit in das kleine Finale ein.
Marburg I musste auch im zweiten Spiel der Zwischenrunde einen frühen Rückstand wegstecken, fand aber nach kurzen Unsicherheiten zur gewohnten Spielstärke zurück und konnte sich für das Finale qualifizieren.
Die Finalspiele hatten schließlich alles zu bieten, was man vom Rugbysport erwarten kann. Im kleinen Finale konnte das Marburger Team in der ersten Halbzeit noch ein unentschieden halten und stemmte sich verbissen gegen den weitaus erfahreneren Gegner aus Jena. Leider reichten die Kräfte in der zweiten Halbzeit nicht mehr aus um das Spiel zu gewinnen, da die Mannschaft aufgrund weiterer Verletzungen ohne Ergänzungsspielerinnen zurecht kommen musste und zwischen dem kleinen Finale und dem letzten Zwischenrundenspiel leider nur eine sehr kurze Erholungspause gelegen hatte.
Das Endspiel um die Deutsche Hochschulmeisterschaft im Frauenrugby wurde zu einem Herzschlagfinale. Gegen das Team der Uni Potsdam mussten die Spielerinnen aus Marburg die letzten Reserven mobilisieren. Das Spiel war von der ersten Minute an sehr hart umkämpft und alle Akteurinnen mussten an ihre Grenzen gehen. Mitte der ersten Halbzeit musste das Marburger Team aufgrund einer Hinausstellung zwei Minuten in Unterzahl überstehen, was zusätzlich Kraft raubte. Trotz stetiger Angriffsversuche der Potsdamerinnen, konnten diese nicht punkten und die Mannschaften gingen mit einem null zu null in die Pause. In der zweiten Halbzeit erarbeiteten sich die Marburgerinnen mehr und mehr Chancen und konnten schließlich durch einen Straftritt einige Minuten vor Ende der Partei mit 3 zu 0 in Führung gehen. Lautstark von den Marburger Männern, die sich beim stark besetzten Herrenturnier einen beachtlichen elften Platz erarbeiteten unterstützt, gelang es der Marburger Mannschaft in den letzten Minuten des Spiels, den Gegner in seiner eigenen Hälfte so sehr unter Druck zu setzen, dass schließlich auch noch der entscheidende Versuch zum 8 zu 0 erzielt werden konnte.
Die Freude bei der kompletten Marburger Mannschaft, die zwar auf dem Papier in eine erste und zweite eingeteilt, in den Köpfen aller Beteiligten jedoch immer ein großes gemeinsames Team gewesen war, das sich gegenseitig unterstützte, war riesig. Nicht nur durch die überragenden Platzierungen der beiden Frauenmannschaften, sondern vor allem auch durch das geschlossene auftreten aller Marburger Rugbyspielerinnen und -spieler wurde das Wochenende in Jena schließlich zu einem großen Erfolg.

Spielerinnen auf dem Photo:
Stehend von links nach rechts: Trainer Hans Niggemann, Kathleen Rosenberg, Christine Weber, Grit Aschmann, Kirsten Schwekendiek, Julia Scholz, Ulrike Rohde, Johanna Czowalla, Katrin Bender, Antje Becker. Kniend von links: Nathalie Stutz, Tanja Ulrich, Simone Möhring, Simone Ries, Julia Barth, Anne Bleich, Patricia Franke, Pamela Schäfer. Liegend von links: Katharina Pickert, Melanie Bing. Nicht auf dem Photo: Karen Scholz, Andrea Kimmel.


TOP-Artikel! Diese Nachricht wurde bereits 3976 mal abgerufen!
Autor: mebi
Artikel vom 22.06.2005, 10:13 Uhr
  Das Freestyle24-Prinzip
- Nachrichten und Vereinsinfos aus über 100 Städten Deutschlands
- Präsentiert euren Verein kostenlos im Internet und veröffentlicht selbst News,
Termine und Bilder - hier anmelden!
- 5492 Vereine nutzen schon unseren Service und gewinnen neue Mitglieder damit - Beispiele hier!
- 476723 Besucher informierten sich in den letzten 30 Tagen bei Freestyle24
  Newsletter
E-Mail:
  Gewinnspiel
In welcher Weltcupdisziplin der alpinen Skifahrer sind die Abstände zwischen den Toren am geringsten?
Abfahrt
Slalom
Super-G
Riesenslalom
  Das Aktuelle Zitat
Roland Wohlfarth
Zwei Chancen, ein Tor: Das nenne ich hundertprozentige Chancenauswertung.
     
 
Impressum

© Freestyle24 1998-2009