|
|
 |
| Rugby:
(Uni Marburg/RUM Damenrugby) |
 |
Marburger Rugby Frauen erneut Deutscher Hochschulmeister
Am vergangenen Wochenende traten die Frauen der Marburger Rugbymannschaft den Weg nach Jena zur Deutschen Meisterschaft für Hochschulen an. Nachdem die Mannschaft der Rugby Union Marburg am Wochenende zuvor bei der Deutschen Meisterschaft im siebener Rugby einen achtbaren sechsten Platz erkämpft hatte, waren die Ambitionen nun an diesem Wochenende ein wenig größer, da man doch als amtierender Hochschulmeister nach Jena reiste. Da die Mannschaft von Trainer Hans Niggemann in den letzten Monaten eine hohe Anzahl neuer Spielerinnen zu verzeichnen hatte, war es möglich gleich zwei Teams ins Rennen zu schicken. Die Mannschaft von Marburg I konnte sich in der Vorrunde klar und wie erwartet gegen die Mannschaften aus Freiburg/Heidelberg und Dresden durchsetzen und für die Zwischenrunde qualifizieren. Wesentlich überraschender war der bravouröse Auftakt des zweiten Marburger Teams. Unterstützt von zwei erfahrenen Spielerinnen, die nach längerer Pause erst vor kurzem wieder zur Mannschaft gestoßen waren und einer Spielerin des befreundeten Münchner RFC, konnte sich die ansonsten fast nur aus Anfängerinnen, die teilweise bei diesen Hochschulmeisterschaften ihre ersten Erfahrungen auf dem Rugbyplatz sammelten, bestehende Mannschaft gegen die Spielgemeinschaften von Bremen/Braunschweig und Gießen Mainz deutlich durchsetzen. Trotz der abschließenden Niederlage gegen Jena war damit die Qualifikation für die Zwischenrunde geschafft worden. Nachdem sich die Mannschaft von Marburg I noch am ersten Turniertag im Zwischenrundenspiel gegen Münster, trotz eines frühen Rückstandes und der Verletzung einer wichtigen Spielerin behaupten konnte, wurden die Abendstunden dafür genutzt die vielen kleinen Blessuren zu behandeln. Dank des neuen Sponsors, der Pelikan Apotheken Giessen, konnten am zweiten Turniertag fast alle Spielerinnen erneut ins Geschehen eingreifen. In der Zwischenrunde musste das junge Team von Marburg II dann zunächst eine Niederlage gegen den späteren Finalisten Potsdam einstecken konnte sich aber aufgrund einer phänomenalen kämpferischen Leistung und einem Versuch in letzter Sekunde gegen Dresden durchsetzten und zog damit in das kleine Finale ein. Marburg I musste auch im zweiten Spiel der Zwischenrunde einen frühen Rückstand wegstecken, fand aber nach kurzen Unsicherheiten zur gewohnten Spielstärke zurück und konnte sich für das Finale qualifizieren. Die Finalspiele hatten schließlich alles zu bieten, was man vom Rugbysport erwarten kann. Im kleinen Finale konnte das Marburger Team in der ersten Halbzeit noch ein unentschieden halten und stemmte sich verbissen gegen den weitaus erfahreneren Gegner aus Jena. Leider reichten die Kräfte in der zweiten Halbzeit nicht mehr aus um das Spiel zu gewinnen, da die Mannschaft aufgrund weiterer Verletzungen ohne Ergänzungsspielerinnen zurecht kommen musste und zwischen dem kleinen Finale und dem letzten Zwischenrundenspiel leider nur eine sehr kurze Erholungspause gelegen hatte. Das Endspiel um die Deutsche Hochschulmeisterschaft im Frauenrugby wurde zu einem Herzschlagfinale. Gegen das Team der Uni Potsdam mussten die Spielerinnen aus Marburg die letzten Reserven mobilisieren. Das Spiel war von der ersten Minute an sehr hart umkämpft und alle Akteurinnen mussten an ihre Grenzen gehen. Mitte der ersten Halbzeit musste das Marburger Team aufgrund einer Hinausstellung zwei Minuten in Unterzahl überstehen, was zusätzlich Kraft raubte. Trotz stetiger Angriffsversuche der Potsdamerinnen, konnten diese nicht punkten und die Mannschaften gingen mit einem null zu null in die Pause. In der zweiten Halbzeit erarbeiteten sich die Marburgerinnen mehr und mehr Chancen und konnten schließlich durch einen Straftritt einige Minuten vor Ende der Partei mit 3 zu 0 in Führung gehen. Lautstark von den Marburger Männern, die sich beim stark besetzten Herrenturnier einen beachtlichen elften Platz erarbeiteten unterstützt, gelang es der Marburger Mannschaft in den letzten Minuten des Spiels, den Gegner in seiner eigenen Hälfte so sehr unter Druck zu setzen, dass schließlich auch noch der entscheidende Versuch zum 8 zu 0 erzielt werden konnte. Die Freude bei der kompletten Marburger Mannschaft, die zwar auf dem Papier in eine erste und zweite eingeteilt, in den Köpfen aller Beteiligten jedoch immer ein großes gemeinsames Team gewesen war, das sich gegenseitig unterstützte, war riesig. Nicht nur durch die überragenden Platzierungen der beiden Frauenmannschaften, sondern vor allem auch durch das geschlossene auftreten aller Marburger Rugbyspielerinnen und -spieler wurde das Wochenende in Jena schließlich zu einem großen Erfolg. Spielerinnen auf dem Photo: Stehend von links nach rechts: Trainer Hans Niggemann, Kathleen Rosenberg, Christine Weber, Grit Aschmann, Kirsten Schwekendiek, Julia Scholz, Ulrike Rohde, Johanna Czowalla, Katrin Bender, Antje Becker.
Kniend von links: Nathalie Stutz, Tanja Ulrich, Simone Möhring, Simone Ries, Julia Barth, Anne Bleich, Patricia Franke, Pamela Schäfer.
Liegend von links: Katharina Pickert, Melanie Bing.
Nicht auf dem Photo: Karen Scholz, Andrea Kimmel.
TOP-Artikel! Diese Nachricht wurde bereits 3229 mal abgerufen!
Anzeige---
Fußbälle, Handbälle, Basketbälle, Darts, Kickertische und vieles andere mehr jetzt bis zu 30% reduziert auf Sportmarkt1.de! [Hier klicken!] ---
|
|
 |
|
Autor: mebi
|
Artikel
vom 22.06.2005, 10:13 Uhr
|
 |
 |
|
|
|
|
|
|
| |
Das
Freestyle24-Prinzip |
 |
 |
 |
| - |
Nachrichten
und Vereinsinfos aus über
100 Städten Deutschlands |
 |
 |
| - |
Präsentiert
euren Verein kostenlos im Internet und veröffentlicht
selbst News, |
Termine
und Bilder - hier
anmelden! |
 |
| - |
5455
Vereine nutzen schon unseren Service und gewinnen neue
Mitglieder damit - Beispiele
hier! |
 |
| - |
620382
Besucher informierten sich in den letzten 30 Tagen
bei Freestyle24 |
|
 |
 |
|
 |
 |
| |
Das
Aktuelle Zitat |
 |
|
 |
 |
 |
New York Post John Harkes is going to Sheffield, Wednesday.
|
 |
 |
|
 |
|
 |
|