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(I. Box-Club Marburg 1947 e. V.) |
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Boxturnier in Wuppertal
Besuch des Internat. Boxturniers in Wuppertal/LV Niederrhein: Wuppertal. Am vergangenen Samstag folgten vier heimische Athleten der Einladung des Wuppertalern Boxtrainers und Managers der Box-Sport-Union (BSU), Monsif Gammodi und starteten den fälligen Gegenbesuch. Gammodi besucht mit seinen zahlreichen Boxer/innen auch regelmäßig die Marburger Boxveranstaltungen, zuletzt die am 22.8. in Niederweimar. Der 17jährige Hainer Erich Lang und der wiederholt für den I.BC startende Rüsselsheimer Männer-Weltergewichtler Dündar Yildiz starteten wie zuletzt im sächsischen Delitzsch erneut im Doppelpack und bereicherten die Veranstaltung mit zwei spektakulären Siegen. Die beiden Kämpfe bildeten den Höhepunkt der Veranstaltung.Yildiz siegte durch klasischen Knock-Out, Lang haushoch nach Punkten. Die beiden ebenfalls mitgereisten Schülerboxer Viktor Kolvik und Sergej Jakovlev hätten eigentlich wie vorgesehen boxen können, doch blieb ihnen diesmal nur die Zuschauerrolle in der 30- bzw. 32-kg-Klasse. Erich Lang traf auf einen Gegner mit spektakulären Namen. Westfalenmeister Muhamed Ali besitzt keine deutsche Staatsbürgerschaft und durfte daher bisher nicht an den überregionalen oder Deutschen Meisterschaften teilnehmen. Das sportlich Rüstzeug dazu hatte er aber in seinen bisher meist siegreichen 46 Kämpfen unter Beweis gestellt.
Erich Lang war vorgewarnt und ging entsprechend eingestellt in den Kampf, lies den siegorientierten Westfalen mit schnellen Geraden nicht in den Infight gelangen und stellte schnell unter Berweis, dass er sich in guter Verfassung bzgl. der Vorbereitung auf die Endkämpfe der Internat. Deutschen Meisterschaften der U18 befindet. Trotz härtester Treffer machte der Lüdenscheider seinem Namen alle Ehre und lies sich auch mit blutiger Nase nicht von seinem Vorwärtsdrang abhalten. Die Schlagserien des Marburgers zermürbten Muhamed Ali jedoch zusehends. Im Mitteldurchgang des auf drei Runden angesetzten Fights musste er schützend angezählt werden, um die Pause zur letzten Runde erreichen zu können.
Im letzten Durchgang versuchte der Hainer nun den "Sack zu zumachen" und mit genauen Treffern einen vorzeitigen Sieg zu landen, doch schaffte es der Boxer des TSV Lüdenscheid mit Halten, Klammern und unbändigen Kampfgeist den Schlussgong zu erreichen. Die Siegverkündung war aber anschließend nur noch Formsache. Hessenmeisterschafts-B-Turnier-Sieger Dündar Yildiz hatte sich zuletzt beim Delitzscher Rosenpokalturnier unter der Betreuung und Begleitung des Marburger Box-Trosses mit zwei Siegen für den zukünftigen Start in der Männer-A-Klasse qualifiziert.
Dündar Yildiz traf nun in Wuppertal mit Tolga Alvardar auf einen Boxer des Velberter BC, also dem Verein, der seit Jahren die Tabelle der ersten Bundesliga anführt und über die zahlreichsten Mannschafts-Meistertitel verfügt.
Auf schnellen Beinen agierte Yildiz auf der Distanz wie auch im Nahkampf überlegen und hatte zunächst "immer eine Hand mehr drin". Der Velberter wehrte sich zwar gekonnt, geriet aber mit der Zeit immer deutlicher in Punktrückstand. Besser als zuletzt in Delitzsch bereitete der Rüsselsheimer jetzt seine Aktionen am Seil mit der Führhand vor und konnte im Schlussdurchgang mit einem Schlaghandcross einen spektkulären Kopftreffer landen, den der Ringrichter schon nach dem ersten Anzählen bis 3 abbrach und den -zwar noch stehenden- stark angeschlagenen Alvardar zum Schutz vom Mundschutz befreite und Yildiz zum K.O.-Sieger erkärte. In der Schülerklasse gabe es vier Boxer mit den Gewichten 27kg, 2mal 30 kg und 32 kg. Aufgrund der zu großen Erfahrung, die die beiden Marburger Sergej Jakovlev (11 Jahre, 10 Kämpfe) und Viktor Kolvik (12 Jahre, 16 K) mitbrachten entschieden die Offiziellen, dass nur die beiden Anfänger aus Koblenz (1 K) und Wuppertal (3 K) gegeneinander antreten dürfen. Schade für die meitgereisten und regelmäßig im I.BC-Trainingscamp im Marburger Stadtteil Richtsberg trainierenden Youngster, die nun hoffen, am kommenden Wochenende entweder am Samstag beim Turnier in Thüringen oder beim Clubkampf der Kampfgemeinschaft Marburg/Korbach gegen den BC Wesel am kommenden Sonntag eingesetzt zu werden. Der Wehrdaer Student der sozialen Arbeit, Raymund Meilinger vom I.BC Marburg hat sich nach dem Gewinn des Hessen- und Südwestdeutschen Meisterschaftstitels für die Endkämpfe der Deutschen Meisterschaften in Berlin qualifiziert, die am am kommenden Dienstag, dem Anreistag und am Mittwoch mit den ersten Achtelfinalkämpfen beginnen. Ob der Rechtsausleger und ehemalige Deutsche Jugend-Vizemeister (2004) das Finale am Samstag erreicht, ist natürlich ungewiss. Von der Erfahrung und der Papierform ausgehend sind die Chancen relativ gering, aber die Marburger hoffen, für die eine oder andere Überraschung gut zu sein. Die Aufstellung der Gegner, siehe www.boxverband.de Bis zum nächsten Heimkampftag, der Neustädter Boxnacht am 7.November, nennen wir hier die weiteren Veranstaltungstermine der Marburger Boxer/innen:
Di-Sa, 27.-31.10. Berlin, DM-Männer mit dem Marburger Raymund Meilinger
Sa, 31.10. Thüringen: Sparringsturnier in Nordhausen (11h) und Wettkampfteilnahme am Turnier in Mühlhausen (17h)
So, 01.11. Clubkampf in Wesel gegen die KG Westfalen-Wesel
Sa, 07.11. 19.30 Uhr: Neustädter Boxnacht im Haus der Begegnung, Querallee, 35279 Neustadt
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Autor: rele
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Artikel
vom 25.10.2009, 14:28 Uhr
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Terry Venables Ich denke, wenn die Geschichte sich wiederholt, können wir nochmal das Gleiche erwarten.
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