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(VfL 1860 Marburg - Hockeyabteilung) |
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Remis im Kellerduell gegen Frankfurt, erster Punkt für VfL-Herren
Das Spiel stand von der ersten Minute an im Zeichen der Abstiegsangst. Entsprechend nervös agierten beide Teams und riskierten vorerst wenig in der Offensive. Der Gast aus Marburg konnte in der 10. Minute durch Hannes Sierigk in Führung gehen. Gastgeber Frankfurt drängte auf den Ausgleich, Marburg verließ sich aufs Kontern. In der 17. Spielminute glich Vorwärts Frankfurt aus, aber Marburg agierte weiterhin konzentriert aus einer soliden Abwehr und kam zu weiteren Gelegenheiten. Kapitän Hermann Stelzner verwandelte eine Strafecke zur erneuten Führung für den VfL Marburg. Frankfurt ließ sich davon nicht beeindrucken und konnte erneut ausgleichen. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit musste Marburg sogar den Treffer zum 2:3 Rückstand hinnehmen. Marburgs Torhüter Ascan Wendt, der für den verletzten Stammtorhüter Max-Fabian Steiner einsprang, konnte seine Mannschaft lange Zeit mit guten Aktionen vor dem Rückstand bewahren, hier war er aber machtlos. Mit diesem unnötigen Rückstand gingen die Marburger in die Halbzeitpause. Nach Wiederanpfiff war das Spiel ähnlich nervös, es kam zu vielen kleinen Fehlern und ungenauen Pässen auf beiden Seiten. Der Gast aus Marburg konnte zunehmend mehr Feldanteile an sich reißen, blieb aber erfolglos im Abschluss. Die beste Chance bot sich Sierigk, er scheiterte aber mit einem Siebenmeter-Strafstoß am aufmerksamen Frankfurter Torhüter. Die Marburger Defensive um Stelzner, Daniel Keil und Julian Kämper ließ kaum noch Chancen zu, die spätestens von Torhüter Wendt, der aus beruflichen Gründen eigentlich bereits seinen Abschied vom Verein gefeiert hatte, erfolgreich vereitelt wurden. Auf der anderen Seite fehlte es der Marburger Offensivabteilung an Durchschlagskraft. Zwar sorgte der agile Arne Keim immer wieder für Gefahr in der gegnerischen Hälfte, Ungenauigkeiten im Zusammenspiel im Angriff verhinderten aber den verdienten Marburger Ausgleich. Minuten vor Schluss erhöhte Marburg noch einmal den Druck, Frankfurt konnte nur noch wenige Entlastungsangriffe fahren. Zwei Minuten vor Schluss entschieden die Unparteiischen auf Strafecke, die Kapitän Stelzner souverän zum Ausgleich verwandelte. Nur wenige Sekunden später erneute Ecke für die Gäste, die diesmal ungenutzt blieb. Die letzten Sekunden der Spielzeit waren geprägt von Hektik, beide Teams wollten sich mit einem Unentschieden nicht zufrieden geben. Am Ende blieb es aber bei dem 3:3, das keiner der beiden Mannschaften im Abstiegskampf wirklich hilft. Dennoch bleibt es der erste Punktgewinn für den VfL Marburg, der sich zunehmend zu steigern scheint. Dieses mal konnte die Defensivabteilung über die gesamte Spielzeit überzeugen, einzig die Marburger Angriffsbemühungen waren noch zu unkoordiniert. Marburg beschließt die Hinrunde mit einem Punkt damit als Letzter die Oberliga Hessen, hinter den punktgleichen Frankfurtern von der TGS Vorwärts. Die Männer von der Lahn haben die Hoffnung aber nicht aufgegeben und werden in der Rückrunde alles daran setzen, den Klassenerhalt zu erkämpfen. Daniel Keil
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Autor: mahe
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Artikel
vom 21.12.2009, 08:49 Uhr
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