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(Gießen 46ers) |
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Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle Gießen |
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Giessen LTi 46ers: Heimsiegesserie soll fortgesetzt werden
Vielleicht ist es ja doch nicht so schlecht, dass der Spielplan in der Beko
Basketball Bundesliga zu Beginn des neuen Jahres drei Partien innerhalb von
sieben Tagen für die LTi GIESSEN 46ers vorsieht. Dadurch blieb der Mannschaft
um Cheftrainer Vladimir Bogojevic nach der am Samstagabend zustande
gekommenen 65:68-Niederlage bei Phoenix Hagen jedenfalls nicht allzu viel Zeit,
um über die verpasste Chance, zwei Punkte gegen einen Mitkonkurrenten im
Kampf gegen den Abstieg einzufahren, nachzudenken. Bereits am Tag nach dem
Gastspiel in Hagen begann bei den LTi 46ers die Vorbereitung auf das Heimspiel
gegen den Mitteldeutschen BC, der am morgigen Dienstag seine Visitenkarte in
der Sporthalle Gießen-Ost abgeben wird. Spielbeginn ist um 20 Uhr.
Keine Frage: Das Team aus Weißenfels gehört bislang zu den positiven
Überraschungen in der laufenden Beko BBL-Spielzeit. Vor allem im ersten Viertel
der Saison 2009/2010 ließ es der Liga-Rückkehrer im deutschen Basketball-
Oberhaus mächtig krachen. Mit dem Rückenwind des Aufstiegs gewann der MBC
sechs seiner ersten acht Punktspiele. Anschließend kam die Mannschaft von Björn
Harmsen, mit 27 Jahren der jüngste Cheftrainer in der Beko BBL, zwar etwas öfter
von der Erfolgsspur ab, doch mit einer Bilanz von neun Siegen und sieben
Niederlagen kann der Klub aus Sachsen-Anhalt im Bestreben, das eigene
Saisonziel zu erreichen (Harmsen vor der Saison im Kicker-Basketball-Sonderheft:
"Platz 16 und damit der Klassenverbleib, nichts anderes."), eine sehr gute
Zwischenbilanz vorweisen.
Den Kader hat Harmsen im Vergleich zum letzten Jahr auf einigen Positionen
verändert. Mit Shooting Guard Wayne Bernard und Power Forward Johnnie Gilbert
(beide 28 Jahre alt) tragen gleichwohl die zwei erfolgreichsten Korbschützen aus
der Vorsaison weiterhin das MBC-Trikot. Wie in der Aufstiegssaison setzt der Head
Coach auf eine ausgeglichene Rotation. Von elf Spielern erreichte einzig
Neuzugang Matt Stucki (Idaho State University) bei seinen bisherigen 14
Einsätzen keinen zweistelligen Durchschnittswert bei den Spielminuten. Neun
Spieler tragen zuverlässig zwischen 7,1 und 10,2 Zählern pro Spiel bei.
Die Liste der Topscorer wird angeführt von dem 23-jährigen Power Forward Ivan
Elliott, der 10,2 Punkte pro Beko-BBL-Partie erzielt und bislang auch mehr als 42
Prozent seiner Würfe aus dem Drei-Punkte-Bereich versenkt hat. Für das mit 22
Jahren ebenfalls noch junge und 2,15 Meter große russische Centertalent Anatoly
Kashirov, das seine Ausbildung beim europäischen Topteam ZSKA Moskau
genoss, stehen ebenfalls 10,2 Punkte pro Partie zu Buche. Auch der neuntbeste
Korbjäger, der serbische Aufbauspieler Radenko Pilcevic (23), kommt noch auf 7,1
Zähler und liefert zudem drei Assists pro Partie ab.
Bei den Neuverpflichtungen achtete Harmsen darauf, dass sich sein Team dem
(im Vergleich zur ProA) athletischeren und schnelleren Spiel in der Beko BBL
anpasst, bei der Besetzung der Pointguard-Position setzte er auf Talente, die in
Südosteuropa ihr Basketball-Einmaleins gelernt haben. Neben Piljevic zieht der
ebenfalls 23 Jahre junge Georgier Giorgi Gamqrelidze (8,1 Punkte, 4,1 Assists;
kam vom georgischen Klub Rustavi) die Fäden im Spielaufbau des
Mitteldeutschen BC, der nach dem insolvenzbedingten Absturz in die Regionalliga
im Jahr 2004 nur fünf Jahre für die Rückkehr in die Erste Liga brauchte.
"Der MBC besitzt einen sehr ausgeglichen besetzten Kader, die Punkte sind breit
verteilt. Das Team geht auf dem Feld sehr aggressiv zu Werke, versucht mit einem
großen defensiven Druck den Rhytmus seiner Gegner zu stören", weiß LTi 46ers-
Cheftrainer Vladimir Bogojevic, der allerdings auch darauf verweist, dass der MBC
zuletzt eine 79:87-Heimniederlage gegen Tübingen einstecken musste. Auch Mitte
Dezember ging der Aufsteiger in seinem letzten Auswärtsspiel beim
Tabellenschlusslicht Paderborn (70:75) leer aus.
Das Gießener Team kann trotz dreier Auswärtsniederlagen in Folge mit einigem
Selbstvertrauen in die morgige Partie gehen. Die letzten vier Heimspiele wurden
allesamt gewonnen, das gab es zuletzt in der Saison 2006/2007. Bogojevic ist
denn auch guter Dinge, dass "wir in gewohnter Atmosphäre und mit unseren Fans
im Rücken wieder zu jener Stärke zurückfinden, durch die wir zu Hause zuletzt
eine Siegesserie hingelegt haben". Personell kann der 46ers-Coach aller
Voraussicht nach aus dem Vollen schöpfen. Die Kniebeschwerden, die David
Teague in den zurückliegenden Tagen zu schaffen gemacht hatten, sind so weit
abgeklungen, dass der Liga-Topscorer das morgige Spiel in einem fitterem
Zustand als zuletzt in Hagen in Angriff nehmen kann.
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 05.01.2010, 09:24 Uhr
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