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American Football: (AFV Marburg Mercenaries e.V.)
 
Knapp daneben, ist halt auch vorbei

Das Spiel begann gut für die „Söldner“. Zum einen hatte es sich der angekündigte Regen doch noch einmal anders überlegt, zum anderen überbrückten die Hausherren mit Kick Off Return und anschließendem Lauf von Brandon Langston einen Großteil des Feldes und klopften so nach wenigen Sekunden bereits erstmalig an die Endzone der Berliner an. Doch schon jetzt deutete sich an, was sich noch den Rest des Nachmittags wie ein roter Faden durch das Spiel ziehen sollte. Entweder passierten Fehler, wie hier, als ein Touchdown von Joe Sturdivant durch eine „Holding Strafe“ aberkannt wurde, oder die Berliner Defense agierte unter Druck herausragend und machte auch die dicksten Möglichkeiten der Mannschaft von Joe Roman zunichte. Aus dem Traumstart wurde folglich nichts, doch immerhin konnte Kicker Peter Müller drei Punkte einfahren, als er aus kurzer Distanz über die Stangen traf. Anschließend entwickelte sich ein Spiel für „Defense Ästheten“, soll heißen, dass, beide Offensiveformationen bei Vielem, was sie probierten den Kürzeren zogen. So auch kurz vor der Pause, als die Mercenaries – mal wieder kurz vor der Endzone der Hauptstädter – bei ausgespieltem vierten Versuch scheiterten. Statt einer denkbar hohen Führung, ging es mit einem Unentschieden in die Kabinen, da Adler-Kicker Dennis Wiehberg Mitte des zweiten Viertels fulminant aus 53 Yards getroffen hatte.

Kurz nach der Pause legten die Berliner dann vor. Der ansonsten so solide Saftey Joe Sturdivant verschätzte sich bei einem Pass von Brüning, welcher in Thomas Emslander einen dankbaren Abnehmer fand. Das 3:10 aus Sicht der Hausherren war dann im Rückblick wohl auch die Vorentscheidung in dieser von den Defenses geprägten Partie. Zwar kämpfte man sich auf Seiten der Hessen noch einmal bis kurz an die Goalline der Adler, allerdings mit dem gleichen Resultat, wie kurz nach dem Kick Off. Auch Justin Willis, der nun immer mehr auch als Quarterback auflief, konnte das Ei nicht in die Endzone der Gegner zwingen. Die Berliner Defense, allen voran die Linebacker O`Neill und Nowak, warfen sich allen Bemühungen mit Erfolg entgegen. Wieder sprang nur „die hässliche kleine Schwester des Touchdowns“ – das Field Goal – heraus; die Mercenaries verkürzten durch Peter Müller noch einmal auf 6:10. Spätestens nach dem 17:6 durch Talib Wise, der mit auslaufender Uhr immer mehr Räume zu finden schien, wurden die Aktionen der Gastgeber unkontrollierter. Man versuchte den Rückstand schnell und zumeist durch tiefe Pässe auszugleichen, brachte sich damit aber zunehmend in bedrohliche Situationen und schlechte Feldpositionen. Auch Justin Willis wirkte in dieser Phase auf der Position des Quaterbacks verloren und wurde von der „Berliner Mauer“ ein ums andere Mal gesackt. Augenscheinlich wurde jetzt auch, wie gut sich die Berliner auf Marburgs Top-Scorer Brandon Langston eingestellt hatten, der über das gesamte Spiel nicht der erhoffte Faktor war.

Zusammenfassend muss man wohl konstatieren, dass Berlin mit seinem soliden, wenn auch wenig atemberaubenden, Football und traditionellen Tugenden dieses Spiel verdient gewonnen hat. Den Mercenaries bleibt, wie sooft in den letzten sieben Jahren, der Blick zurück auf eine gute Saison, der jedoch das Sahnehäubchen erneut fehlt. Am 09.10.2010 kommt es nun zum „German Bowl 2009 reloaded“, wobei man sich bei der Suche nach einem Favoriten sicherlich eher Richtung Ostsee orientieren muss, als noch im letzten Jahr.


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Original-Pressemitteilung
Artikel vom 29.09.2010, 14:22 Uhr
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