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American Football: (AFV Marburg Mercenaries e.V.)
 
Entwarnung: „Doch kein Hurricane über Marburg“

(atb). Wie gut, dass die Spieler der Marburg Mercenaries sich einen feuchten Kehricht um das Bauchgefühl ihres Präsidenten scherten. Dieser hatte vor der Partie gegen den bisher ungeschlagenen, amtierenden Meister aus Kiel aufgrund der personellen Situation orakelt, dass ein Sieg sicherlich schwer zu erreichen sein würde und damit im Grunde nur die Mehrheitsmeinung im Umfeld der „Söldner“ wiedergegeben. Ohne die Stammspieler Cedric Clark (Schulter), Sean Averhoff (Schulter), Erich Heinz (Junioren-Nationalmannschaft), Ron Hairston (Grippe) und Eugen Heidt (Knie) und mit der ohnehin schon sehr dünnen Spielerdecke, schien die Begegnung gegen die Mannschaft von der Ostsee einem Himmelfahrtskommando zu gleichen, doch was sich dann über vier Quarter auf dem Rasen des Georg-Gaßmann-Stadions abspielte, war schon eine kleine Sensation. Die Mercenaries überraschten die Kieler früh, als diese noch Nachlässigkeiten zeigten, gingen mit 14:0 in Führung und verteidigten diesen Vorsprung beherzt, als die Kräfte im zweiten Durchgang zu schwinden begannen. Am Ende stand ein 28:20 Sieg, der aufgrund der besten Saisonleistung hochverdient war, allerdings durch zwei Wehrmutstropfen getrübt wurde. Doch dazu später mehr.

Die Defense der Lahnstädter setzte früh ein Ausrufezeichen als man die Kieler Offense gleich im ersten Drive zu einem Punt zwang. Auch Gäste- Runningback Michael Andrew bekam hier schon einen Vorgeschmack auf den weiteren Verlauf der Partie, welche er mit für ihn mageren 70 Yards (3.5 Yards per carry) beendete. Der Angriff der Marburger wiederum startete höchst konzentriert. Mit kurzen Pässen arbeitete sich Quarterback Joachim Ullrich über das Feld, bevor Joe Clark aus knappen 10 Yards in die Endzone der „Canes“ eindringen konnte. Peter Müllers Extrapunkt stellte den 7:0 Zwischenstand her. Auch in der zweiten Angriffssequenz hatte man bei einigen Unkonzentriertheiten das Gefühl die Kieler säßen noch im Bus. Nachlässigkeiten für welche die Bestrafung auf dem Fuße folgte. Ein erneut starker Drive, der prominente Rollen von Ryan Bass und Joe Clark sah und bei dem zwei vierte Versuche ausgespielt wurden, führte zum 14:0, welches Rocky Ciasulli nach Pass seines nahezu fehlerfreien Spielmachers erzielte. Mit diesem Score war das erste Viertel beendet und manch einer der knapp 1.000 Zuschauer im Stadion rieb sich ob des Spielstandes verwundert die Augen. Womit wir auch schon beim ersten Wehrmutstropfen des Nachmittags angekommen sind. Der Zuschauerzuspruch war einer solchen Spitzenbegegnung unwürdig. „Ich hatte mir auch wesentlich mehr erhofft“, so Dalkowski, der auf eine deutliche Steigerung zum nächsten Spiel gegen Schwäbisch Hall hofft. Zu Beginn des zweiten Viertels kam dann noch der eingangs erwähnte – weitere – Wehrmutstropen hinzu, als Defensive Tackle Philipp Siebrecht sich schwer am Bein (Knöchel) verletzte und mit dem Krankenwagen abgeholt werden musste. Das Spiel wurde für knapp eine halbe Stunde unterbrochen, doch die Defense der Marburger war in dieser Phase nicht abgekühlt. Im Gegenteil. Konfrontiert mit Ballbesitz des Gegners kurz vor der eigenen Endzone hielt das Bollwerk selbst bei ausgespieltem vierten Versuch, als der zweckentfremdete O-Liner Nils Hampel das Tackling machen konnte. Emotional auf Höhenflug packte Ullrich gleich anschließend einen 76 Yards Pass zu Ryan Bass aus, der indes am Ende nicht Zählbares erbrachte. Der Field Goal Versuch von Peter Müller wurde nämlich geblockt, der anschließende Return jedoch durch ein Formtackling von Holder Joachim Ullrich zunichte gemacht. Kurz vor der Pause mussten die Mercenaries dann aber doch noch Punkte zulassen, als Timo Gross von Jeff Welsh über die Mitte bedient wurde. Der Extrapunkt (nach Penalty) durch Julian Dohrendorf verfehlte sein Ziel, so dass es mit einem 14:6 für die heimischen „Söldner“ in die Kabine ging.

Nach dem Wechsel konnten die Kieler dann durch Michael Andrew auf 14:12 verkürzen (TPC nicht gut), doch Marburg ließ sich davon nicht nachdrücklich beeindrucken. Mit Selbstvertrauen und Konzentration befreite man sich aus jeder brenzligen Situation und war in den entscheidenden Situationen hellwach. So z.B. Linebacker Steffen Pöttgen, der – nunmehr bereits im letzten Viertel – einen abgewehrten Pass kurz vor der Grasnarbe fangen und für seine Farben sichern konnte. In dieser Phase entschieden die Universitätsstädter das Spiel nun endgültig für sich. Bei noch 4.27 Minuten auf der Uhr und einem vierten Versuch vor der Brust nahmen die Mercenaries zwei Auszeiten, um den Spielzug bis ins Detail abzustimmen. Eine Entscheidung die sich als richtig erweisen sollte. Erst wurde Ryan Bass auf einer Slant Route zum neuen First Down bedient und nur kurze Zeit später kämpfte sich Ullrich aus kurzer Distanz zum Touchdown und 21:12 in die Endzone der „Canes“. Kiel benötigte jetzt bereits zwei Scores, um das Spiel noch zu drehen, doch diese Hoffnung wurde bereits einen Spielzug später im Keime erstickt, als Linebacker Torry Cornett mit seiner Interception den viel beschworenen Sack zumachte. Was folgte war die Kür in Form eines 47 Yard Touchdown- Laufes durch Joe Clark (28:12), der den Tag mit insgesamt 173 Yards Rushing beendete, doch bevor das Ergebnis nun fast zu deutlich wurde, legten die Kieler in den letzten Sekunden der Partie noch einmal nach. Nationalspieler Julian Dohrendorf war es vorbehalten per Catch und Kick den 28:20 Endtand herzustellen.

Ein Sieg der Marburger, welcher aufgrund der Tatsache, dass die Kieler ihren ersten Anzug – vor allem in der Offense – nahezu durchspielen ließen, nicht hoch genug werden kann. Ein Sieg auch für die Moral, welche nach dem „Horrorerlebnis“ Schwäbisch Hall dringend einer Aufwertung bedurfte. Nächste Woche geht es nun erneut nach Kiel, um dort das am 24.07. ausgefallene Spiel nachzuholen.


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Original-Pressemitteilung
Artikel vom 29.08.2011, 15:55 Uhr
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