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(ASV 1976 Rauschenberg) |
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Drei Siege aus 10 Spielen sind nicht der Knaller
Praktisch im allerletzten Moment, durch den Rückzug des TV Biedenkopf, ist die 1. Frauenmannschaft des ASV Rauschenberg als Zweitplatzierter der Bezirksoberliga noch in die Landesliga Nord aufgestiegen. Nun sind die Rauschenbergerinnen nach der Saison 2006 / 2007 zum zweiten Male in Hessens zweithöchste Spielklasse angekommen. Der Jahreswechsel bietet Anlass eine erste Bilanz zu ziehen. Und die fällt bei 6:14 Punkten in 10 Spielen nun nicht gerade überschwänglich aus. Das war von den Verantwortlichen auch nicht anders erwartet worden. Eher als eine Belohnung für langjähriges, engagiertes Training, denn ein ernsthaftes, längerfristiges Engagement in dieser Liga, ist dieser Aufstieg zu werten. Mehr als die halbe Mannschaft wird nach dieser Saison ihr Abitur ablegen und danach wohl Rauschenberg den Rücken kehren. In den Punktspielen trifft der ASV regelmäßig auf Teams, die doppelt, oder gar dreimal soviel trainieren wie man selbst. Da sind die Voraussetzungen schon vor dem ersten Ballwechsel überaus ungleich. Zwar könnten auch Rauschenbergs Volleyballerinnen mehr trainieren, doch genießen beim ASV Schule, Beruf oder Familie eine höhere Priorität. So bleibt es bei nur einem Trainingstermin für die erste Frauenmannschaft. Und noch etwas ist anders, als bei vielen Gegnern. Alle Spielerinnen des ASV wurden im Verein selbst ausgebildet. Während Volleyballclubs in und um Universitätsstädte wie Gießen, Marburg oder Kassel von Zuzug Studierender (Volleyballer) profitieren, leben und stammen die Rauschenberger Spielerinnen ausnahmslos aus Rauschenberg und Wohratal, also einem Einzugsgebiet von nicht einmal 10.000 Einwohnern. Von einer breiten Auswahl beim Zusammenstellen der Mannschaft kann man da nicht sprechen. Vor diesem Hintergrund erscheinen die bisherigen drei Siege (übrigens allesamt zu Hause erzielt) in einem gänzlich anderen Lichte und können eigentlich nicht hoch genug bewertet werden. Klar wollen Anne Bödicker, Hannah Doss, Sandra Paech, Imke Roth, Anna Schade, Franziska Schneider, Laura Siegert, Victoria und Katharina Selle möglichst viele ihrer restlichen Spiele gewinnen und so den Klassenerhalt noch schaffen. Nach der dreiwöchigen Weihnachtspause wird inzwischen wieder intensiv trainiert. Doch unabhängig vom Erfolg steht der Spaß am Sport auch im Training im Vordergrund und das kann man dieser Mannschaft ansehen. Heinz - D. Henkel
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Autor: hehe
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vom 17.01.2012, 03:35 Uhr
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