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| Basketball:
(BC Marburg e.V. - Blue Dolphins) |
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Marburg "nur" um Platz 3
Wasserburg. Der TSV Wasserburg und NB Oberhausen bestreiten die Finalspiele um die Deutsche Basketball-Meisterschaft der Frauen; der BC Marburg spielt um Platz drei.
von Michael Schmidt und Marcus Richter (Oberhessische Presse)
Wasserburg und Oberhausen gewannen gestern ihre jeweils entscheidenden Spiele um den Einzug ins Finale: Oberhausen siegte in Dorsten 82:73, Wasserburg zu Hause gegen Marburg 86:61.
Marburgs Coach Hans Brauer war der einzige unter den Trainern der Bundesliga, der Oberhausen auf der Rechnung hatte. Bei der OP-Umfrage vor Beginn der Playoffs, wer Deutscher Meister wird, tippten die meisten auf Wasserburg oder Dorsten, nur Brauer sagte: „Meister wird Oberhausen, es sei denn wir kommen ins Finale."
Dass der Finaleinzug gestern im entscheidenden dritten Spiel in Wasserburg vor 800 Zuschauern nicht gelang, lag vor allem an der schlechten Anfangsphase. Es dauerte fast fünf Minuten, ehe Marburg der erste Korb gelang. Zu diesem Zeitpunkt führte Wasserburg bereits mit 15:0. Es war das vierte Mal in der laufenden Runde (Meisterschaft und Pokal), dass die Marburgerinnen in Wasserburg extrem schlecht aus den Startlöchern kamen.
„Wasserburg war - betrachtet man alle drei Playoff-Spiele - einfach besser. Das muss man anerkennen. Schade ist nur, dass die Dinge, die wir im zweiten Spiel am Freitag glänzend umgesetzt hatten, in Wasserburg nur in wenigen Phasen funktionierten", resümierte Marburgs Trainer Hans Brauer.
Neben der schwachen Anfangsphase erwischte Yvonne Weber einen schlechten Tag: Erzielte sie am Freitag noch überragende 30 Punkte, so waren es gestern nur 4. Zumindest im Reboundverhalten zeigte sie eine gute Leistung. Wasserburg verstand es glänzend, die Räume in der Defense sehr eng zu machen, so dass der BC kaum Wurfgelegenheiten hatte oder aber gezwungen wurde, aus bedrängten Situation abzuschließen Dabei verfehlten zahlreiche Würfe ihr Ziel.
Dennoch steckten die Gäste nie auf. kamen gar nach 0:15 auf 16:20, in der 15. Minute sogar auf 25:28. Doch bereits zur Pause hatten die 35 mitgereisten Marburger Fans kein gutes Gefühl (43:31). Wasserburg spielte zu konstant, zeigte kaum Schwächen und hielt den Vorsprung meist zwischen 12 und 20 Punkten. "Wir hatten einfach immer wieder zu lange Phasen, in denen wir nicht zu Treffern kamen", sagte Brauer.
Für den BC sprach, dass er auch im letzten Viertel nicht aufgab. Trotz des großen Rückstands (47:65) vor Beginn der abschließenden 10 Minuten versuchten die Spielerinnen, durch schnelle Angriffe mit schnellen Abschlüssen nochmals
heranzukommen. „Dass dabei der eine oder andere Wurf sein Ziel verfehlt, ist klar", machte Brauer seinem Team keinen Vorwurf und sieht in den beiden Spielen um Platz drei gegen die BG Dorsten nochmals eine große Herausforderung auf seine Mannschaft zukommen.
Am kommenden Samstag, 23.04. empfangen die Marburger Mädels im der Kleinen Gaßmann-Halle den gescheiterten Top-Favoriten um die Meisterschaft BG Dorsten zum Hinspiel um die Bronzemedaille. Diese wird dann am folgenden Samstag nach dem Rückspiel in Dorsten vergeben. Dabei werden die Punkt-Ergebnisse beider Spiele addiert. Bei Gleichheit erfolgt Verlängerung. Es gibt kein drittes Spiel.
BC Marburg - TSV Wasserburg 86:61 (20:16, 23:15, 22:16, 21:14) 86:61.
BC Marburg: Anitics (16/3; 3 Steals), Ishaque (16/1; 8 Rebounds), Mendiola (10/1), Bellovai (6; 3 Assists), Weber (4; 9 Reb), Özen (4), Zdunek (3/1), Keil (2), Koop, Brauer; Severdija (n.e). Feldwürfe 38% (22 von 58), Freiw 52% (11/21), Rebounds 30 (def 22, off 8), Ballverluste 19, -gewinne 8.
TSV Wasserburg: Biro (16; 3 Steals), Breitreiner (16/1; 3 Steals), Carroll (13/3; 3 Steals), Guyton (11; 13 Reb, 3 Steals), Munck (20/2; 4 Steals), Oberpaul (7/1), Pop (3/1; 9 Ass, 3 Steals), Sattler, Schönau. Feldw 50% (31/62), Freiw 67% (16/24), Reb 38 (d 16, o 12), BV 15, BG 13.
SR: Streit / Madinger, TK: Dr.Gintschel
Mehr Infos unter: http://www.dbbl.de/index1.asp?s=spiel&liga=1&plan=4&saison=5&tab=0
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Autor: marc
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Artikel
vom 18.04.2005, 15:36 Uhr
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Franz Beckenbauer Man hat ein bisschen den Eindruck, als ob da ein Igel gegen eine Schildkröte kämpft.
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