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(Ho Sin Do Abteilung TV 1891 Jahn Sinn e.V.) |
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Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle Wetzlar |
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Worldcup 2010 in Innsbruck – Judith Weck holt Silber und Bronze
In der vergangenen Woche fanden in Österreich die beliebten Austrian Classics statt, die vor zwei Jahren zum World Cup erklärt wurden. 1450 Starter waren gemeldet und somit war der Austragungsort nicht mehr Wörgl, sondern man verlegte den Event in die Olympiahalle nach Innsbruck. Durch den Vulkanausbruch auf Island wurde auch der Flughafen in Innsbruck geschlossen. Somit konnten insbesondere Kämpfer, hauptsächlich aus den nördlichen Ländern, nicht anreisen. Die Wiege- und Passkontrolle konnte somit stressfrei für Judith Weck von statten gehen, die von ihrer Mutter der hessischen Formenreferentin des HKBV begleitet und betreut wurde. Bei den Formenläufern waren jedoch alle gemeldeten Teilnehmer anwesend. England hatte Glück und landete mit der letzten zugelassenen Maschine in Innsbruck. Um 17:00 Uhr wurde mit dem Aufwärmtraining begonnen und pünktlich um 18:00 gingen die Formenläufer und die Teamkämpfe an den Start. Auf Grund des starken Teilnehmerfeldes musste Judith Weck vom TV-Jahn Sinn jedoch bis Nachts um 23:00 Uhr warten bis sie mit ihrer ersten Form Hardstyle open Hands (ohne Waffen) starten konnte. Im ersten Durchgang entstand ein Punktegleichstand mit der italienischen Konkurrentin. Dies führte dazu dass beide Teilnehmerinnen im Stechen nochmals gegeneinander starten mussten. Hier entschied das Kampfgericht, das aus einem slowenischen, zwei italienischen, einem britischen und einem rumänischen Kampfrichter bestand, für die Italienerin. Enttäuscht musste das deutsche Team diese Entscheidung hinnehmen. Judith Weck, die über die Wintermonate an dieser neuen Form gearbeitet hatte war sichtlich enttäuscht. Einwandfreie und sehr saubere Kampftechniken mit hohem Schwierigkeitsgrad, passgenau zur klassischen Musik hatten doch das ganze Team hoffen lassen. Somit erreichte sie Platz 3 und erhielt die Bronzemedaille. Platz eins ging an England. Ihre Hardstyle Form mit Waffen konnte sie erst gegen 24:00 Uhr laufen. Die Nerven waren nach dem vorherigen Stechen und so langer Wartezeit stark angespannt. Als es endlich soweit war lief sie ihre Form mit sehr viel Ausdruck und Kraft und erkämpfte sich Platz 2. Im Jahr 2006 hatte Judith Weck schon einmal Platz drei mit Ihrer Waffenform auf dem Worldcup in Italien erreicht. Somit hat sie um einen Rang nach vorne geschoben und kann zufrieden sein. Platz eins ging an England und Rumänien belegte Platz 3. Im Anschluss folgte noch die Siegerehrung die auf Grund der mittlerweile „frühen“ Stunde in einer fast menschenleeren Olympiahalle stattfand. Peter Kruckenhauser von „Budoland“, Organisator und Ausrichter des Worldcups in Österreich gratulierte den müden Sportlern zu ihren Erfolgen. Gegen 1:30 Uhr trat das deutsche Team vertreten durch den TV-Jahn Sinn, den KSV Friedberg und KSV Landshut den Weg ins Hotelbett an. Fotos unter www.hosinndo.de
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Autor: ruaw
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Artikel
vom 19.04.2010, 13:12 Uhr
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