Für Homberg bedeuteten die Erfolge von Tostedt und Uerdingen am Wochenende einen größeren Rückschlag als die eigenen Niederlagen. "Uerdingen und Tostedt sind durch. Es sind nur noch drei Teams im Abstiegskampf, und wir sind leider dabei", meinte HTS-Manager Volker Koch angesichts der Ergebnisse in den anderen Hallen. An die Auftritte seines Teams in Betzingen und Kroppach hatte Koch zwar keine Hoffnungen geknüpft gehabt, war danach allerdings doch ein wenig über die Höhe der Niederlagen verärgert: "Mit ein wenig Glück ist für uns oft immer ein bisschen mehr drin. In Kroppach zum Beispiel haben wir drei von vier Fünf-Satz-Spielen verloren." FSV-Chef Rainer Gerasch kam bei der Bewertung des Pflichtsieges für sein Team zu einem verg leichbaren Schluss: "Das 6:1 ist ein klareres Ergebnis, als es nach dem Spielverlauf möglich war." Seiner Meinung nach hatten die Olympia-Starerinnen Nicole Struse und Jie Schöpp maßgeblichen Anteil an dem Erfolg: "Beide haben in den entscheidenden Momenten wie bei Na Yins Matchball gegen 'Shietje' und Nas 2:1-Führung gegen Nicole den Sack zugemacht." Auch Betzingens Manager Gerald Horner, der sich über die Rückkehr der Reutlinger auf den vierten Playoff-Platz freute, haderte etwas mit der Leistung seines Teams. "Das war insgesamt nicht so toll, aber immerhin haben die Rohr-Zwillinge auch ihr Doppel gewonnen und Zhao Yue klar gegen Kristin Silbereisen gewonnen." Nach dem ersten Heimsieg der "Auswärtsspezialisten" sah Horner den positivsten Aspekt in der neuen Tabellen-Konstellation: "Unser Spiel gegen Berlin ist das Duell Vierter gegen Fünfter und damit wieder ein richtiges und für uns sehr wichtiges Spitzenspiel."