Zweite Frauenmannschaft spielt viel besser als erwartet
Zwei Drittel der Volleyballsaison sind vorüber. Die Erfahrung hat gelehrt, dass es gerade die Aufsteiger in die Bezirksliga besonders schwer haben. So gesehen hat sich die zweite Volleyballmannschaft des ASV Rauschenberg bisher mehr als achtbar geschlagen.
Nach nur kurzer Eingewöhnungszeit konnten die Spielerinnen um Kapitän Caroline Vestweber am 2. Spieltag bereits zum ersten Male punkten. Wie sich im Nachhinein herausstellte war der erste besiegte Gegner, der TV Wetzlar II, gleich eine ambitionierte Spitzenmannschaft der Liga.
Im weiteren Saisonverlauf gab es Siege und Niederlagen in wechselnder Folge. Einzig gegen die beiden derzeitig Tabellenführenden TSG Lollar und Vf Homberg hatte die junge ASV-Nachwuchsmannschaft keine echte Siegchance und unterlag jeweils glatt mit 0:3. In der Halbzeittabelle zum Jahreswechsel rangierte der ASV mit 8:8 Punkten auf Mittelfeldplatz 5.
Der Start ins neue Jahr ging leider etwas daneben. Mit 2:3 (12:15) unterlag der ASV dem TV Waldgirmes III, der allerdings einen Supertag erwischt hatten an dem ihm alles gelang. Auch wenn dazwischen Abstiegskandidat VfL Marburg IV klar mit 3:0 besiegt wurde, ging das dritte Spiel leider wieder mit 2:3 gegen den TuS Löhnberg verloren.
Trotzdem können die zumeist noch jugendlichen Rauschenbergerinnen zuversichtlich die Restsaison in Angriff nehmen. Das Punktekonto weist aktuell 10:12 Punkte auf. Das bedeutet mehr als doppelt so viele Punkte als die akut gefährdeten Abstiegskandidaten VfL Marburg IV und TV Biedenkopf II.
Seit einiger Zeit wird im Training intensiv am Abwehrverhalten gearbeitet. Wenn die Spieleinstellung Einerseits, und die Laufwege zum Anderen optimiert werden können, muss das ASV-Team keine Mannschaft dieser Liga fürchten.